2026 : fünfte Kampagne und Aktions- und Sichtbarkeitsmonat

Lancierung der jährlichen Sensibilisierungskampagne sowie des Aktions- und Sichtbarkeitsmonats für LGBTIQ-Personen

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie vom 17. Mai lanciert der Kanton seine traditionelle Sensibilisierungskampagne, die dieses Jahr der Bekanntmachung der vom Staatsrat verabschiedeten kantonalen Strategie gewidmet ist.

Mit der Verabschiedung der kantonalen LGBTIQ-Strategie Horizont 2035 im vergangenen März bekräftigte der Staatsrat seinen Willen, den Kanton dauerhaft als inklusiven gemeinsamen Lebensraum zu verankern, der die Gleichbehandlung und die Würde aller Menschen garantiert.

Ab diesem Montag und während zwei Wochen wird die fünfte kantonale Sensibilisierungskampagne mittels Plakatierung im ganzen Kantonsgebiet sowie über soziale Netzwerke verbreitet. Ziel der Kampagne ist es, diese Strategie sichtbar zu machen und zu zeigen, dass es sich nicht lediglich um einen administrativen Text handelt, sondern vielmehr um einen politischen Willen, gesellschaftliche Zielsetzungen und eine echte Aufmerksamkeit gegenüber den betroffenen Personen. In einem Spiel mit geschwärzten Textpassagen sollen sechs Visuals individuelle Zeugnisse mit zentralen Elementen der kantonalen Strategie verbinden und damit sowohl Emotionen als auch Informationen vermitteln.

Aktions- und Sichtbarkeitsmonat

Begleitend zur Kampagne findet vom 17. Mai bis 17. Juni der zweite Aktions- und Sichtbarkeitsmonat statt. Ziel ist es, durch Veranstaltungen von Partnerinstitutionen mit Unterstützung des Kantonalen Amts für Gleichstellung und Familie (KAGF) die Akzeptanz, Gleichstellung und den Respekt gegenüber allen Menschen zu fördern.

Das Programm umfasst verschiedene Veranstaltungen, darunter: die Präsentation von Sammlungen zum Thema Diskriminierung in der Mediathek Wallis in Saint-Maurice und Martigny, einen Tanztee für Seniorinnen und Senioren im Qlub Queer in Martigny, eine Weiterbildung für Journalistinnen und Journalisten zur medialen Behandlung von LGBTIQ-Themen, die Aufführung «Parle à mon cul, ma tête est malade» von Emeric Cheseaux im Théâtre des Halles mit anschliessender Podiumsdiskussion sowie einen Queer-Tag an der HES-SO Valais-Wallis in Siders usw.

Veröffentlicht am 18. Mai 2026

Einwilligung zur Verwendung von Cookies
Indem Sie Ihren Besuch auf dieser Website fortsetzen, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies zur Verbesserung Ihres Nutzererlebnisses und zur Erstellung von Besuchsstatistiken einverstanden. Über nachstehende Schaltflächen können Sie Ihre Cookie-Einstellungen anpassen.
Meine Einstellungen