Frauen und strategische Ämter

Verwaltungskommissionen - Ziel des Staatsrates von 36 % weiblichen Mitgliedern übertroffen

Verwaltungskommissionen

Für die Legislaturperiode 2022-2025 wollte der Staatsrat den Platz der Frauen in den Verwaltungskommissionen festigen. Sein Ziel war es, einen Frauenanteil von durchschnittlich mindestens 36 % zu erreichen. Die Schwelle von einem Drittel Frauen in den Verwaltungskommissionen war zum ersten Mal in der letzten Legislaturperiode überschritten worden. Dank der besonderen Aufmerksamkeit, welche die Departemente und Dienststellen diesem Ziel schenken, und mit der Unterstützung des Kantonalen Amts für Gleichstellung und Familie konnte dieses Ziel sogar übertroffen werden: 38,9 % der Fachleute, die in der Periode 2022-2025 in den Verwaltungskommissionen einsitzen werden, sind Frauen – ein Rekord!

Effiziente Strategie

Seit 1993 nimmt der Frauenanteil in den Verwaltungskommissionen immer mehr zu, was sich seit 2011 sogar verstärkt hat. Die Frauen nehmen einen immer wichtigeren Platz im öffentlichen Bereich ein – sowohl in den Verwaltungskommissionen als auch in der Politik. Bei den letzten Wahlen ist der Frauenanteil deutlich gestiegen, nämlich von 19,2 % auf 34,6 % im Grossen Rat und von 19,6 % auf 26 % in den kommunalen Exekutiven.

Frauen, die sich für ein Mandat in einer Verwaltungskommission, können sich hier eintragen.

Beteiligungen des Staates

Der Frauenanteil in den Beteiligungen des Staates an juristischen Personen und anderen Einrichtungen beträgt gegenwärtig 15.6 %. Ende Oktober 2019 zählte der Staat in den 126 Institutionen und Stiftungen, in denen er beteiligt ist, 147 Vertreterinnen und Vertreter: 23 Frauen und 124 Männer. Der Staatsrat ist davon überzeugt, dass Frauen in diesen Instanzen eine wichtige Rolle spielen und will diese Untervertretung beheben. Er hat sich zum Ziel gesetzt, unter seinen eigenen Vertreterinnen und Vertretern in diesen Organen bis zum 31. Dezember 2024 eine Frauenvertretung von 33 % zu erreichen.

Veröffentlicht am 5. August 2022